Stadt Bad Soden Salmuenster Link 2022 001

AED Standorte 2022 001

FF BSS Buerger Infos 2022 001

Waldbrand Alarmstufe A 2022 07 18 001

GLFI 2022 07 31 001

 Buerger Info Verhalten bei einem Vegetationsbrand 2022 001

Aktiv werden Header 2022 002

Aktiv werden Kinderfeuerwehr 2022 002Aktiv werden Jugendfeuerwehr 2022 001Aktiv werden Einsatzabteilung 2022 001

Feuerwehr fördern 2022 001

FF BSS Letzte Einsaetze 2021 002

TH - Technische Hilfeleistung
16.08.2022 um 18:03 Uhr
Bad Soden - Salmünster (Landstraße)
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BE - Brandeinsatz
15.08.2022 um 21:00 Uhr
Münster (Waldbrand im Landkreis Darmstadt-Dieburg)
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BE - Brandeinsatz
12.08.2022 um 17:12 Uhr
Mernes (verlängerter Hohlweg)
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BE - Brandeinsatz
10.08.2022 um 12:00 Uhr
Alsberg (Bornäcker, Feld)
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BE - Brandeinsatz
09.08.2022 um 19:32 Uhr
A 66 - Bad Soden-Salmünster - Steinau a.d.Str.
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NINA 2022 01 15 001

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Inzidenz MKK Logo 2020 001

Inzidenzwert für:

11.08.2022

390 !
Eskalationsstufe 5/5
schwarz (über 200)

Belegte Intensivbetten Hessen: 117
Hospitalisierungs-Inzidenz: 4,85

Entwicklung

Mehr Infos: www.mkk.de

Krieg in Europa Ukraine 2022 001

Krieg in Europa   |   Ukraine
(seit 24.02.2022)

MKK Welcome to MKK 2022 001

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Gefahr Stausee Ahl abgelassen 2022 001

Gefahrenwarnung:

Stausee Ahl abgelassen / Betreten verboten!

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Herzlich willkommen 2022 001

 

 Rueckenschild Feuerwehr Ahl 2021 003Rueckenschild Feuerwehr Alsberg 2021 003Rueckenschild Feuerwehr Bad Soden 2021 003Rueckenschild Feuerwehr Huttengrund 2021 003

 Rueckenschild Feuerwehr Katholisch Willenroth 2021 003Rueckenschild Feuerwehr Kerbersdorf 2021 003Rueckenschild Feuerwehr Mernes 2021 003Rueckenschild Feuerwehr Salmuenster 2021 003

 

 www.feuerwehr-bss.de      N O T R U F   1 1 2 

 

Feuerwehr Neuigkeiten 2020 002

H GEFAHR 2 2022 003Die Feuerwehr Bad Soden-Salmünster und der Rettungsdienst wurden am Freitag, 24. Juni 2022 um 13:49 Uhr zu einem Brandeinsatz auf der Bundesautobahn A 66 alarmiert. Zwischen den Anschlussstellen Bad Soden-Salmünster und Steinau a.d.Str.  wurde ein brennender Lkw gemeldet, anschließend wurde noch ein brennender Pkw nachgemeldet.

Hinweis: Der Artikel hatte ursprünglich auch aktuelle Einsatz-Informationen zur Warnung der Bevölkerung, bspw. für die Kraftfahrer im Stau in unmittelbarer Unfallnähe oder auch unter der Kinzigtalbrücke, dass ein ätzender Stoff ausgelaufen ist, der schwerer als Luft ist und sie bitte ihre Fenster geschlossen und die Fahrzeuglüftung ausschalten sollten. Der Artikel wurde in den ersten 2 Stunden bereits über 1.000 Mal, in den ersten 3 Stunden über 2.000 Mal aufgerufen. Insgesamt wurde er schon über 3.000 Mal angeklickt.

Mehr Fotos und der Pressespiegel:

 

Als Feuerwehr und Rettungsdienst an der Einsatzstelle eintrafen, waren keine Fahrzeug-Brände, sondern ein Lkw-Unfall zu sehen. Ein Gefahrgut-Lkw mit einer ätzender Flüssigkeit  war auf der Kinzigtal-Brücke nach rechts abgekommen, prallte in die Leitplanke und die Lärmschutzwand und war daraufhin umgekippt. Glücklicherweise hatte der Lkw die Leitplanke und die Lärmschutzwand nicht durchbrochen wie das im letzten Jahr nur wenige Hundert Meter zuvor mit einem Lkw passiert war. 

Der verletzte Lkw-Fahrer konnte sich selbst durch die Frontscheibe des Fahrerhauses befreien, wurde vom Rettungsdienst medizinisch versorgt und dann mit einem Rettungswagen (RTW) in eine Klinik gebracht. Die Feuerwehr ließ den Stoff feststellen (Eisen(III)-sulfat), sperrte den Bereich ab, erkundete dass keine weiteren Menschen zu retten waren und forderte Spezialkräfte nach. Das Einsatzstichwort wurde bereits kurz nach dem Eintreffen der ersten Kräfte auf "H - GEFAHR 2" erhöht, was eine Nachalarmierung von weiteren Einsatzkräften und Einheiten bewirkte.

Mit Einsatzkräften in Chemieschutzanzügen (CSA) wurde der Gefahrenbereich erkundet. Es wurde festgestellt, dass nicht nur der Dieseltank aufgerissen war, sondern auch der Einkammer-Tank der 24 Tonnen Gefahrgut-Ladung. Es war also nicht nur ein Betriebsmittelaustritt, sondern auch Gefahrgut ausgetreten. Die Abflussöffnungen wurden geschlossen und die Autobahnmeisterei bzgl. des Auffangbeckens informiert. Ein Dekontaminationsplatz wurde eingerichtet. Eine Kontamination des Lkw-Fahrers und der Rettungskräfte fand nicht statt.

Da die Dämpfe des ausgetretenen ätzenden Stoffes schwerer als Luft sind, wurde auch der Bereich unter der Autobahnbrücke (Major-Bedding-Straße zwischen den Orten Ahl und Bad Soden) gesperrt. Die Feuerwehr sicherte den Bereich ab. Mit der Drehleiter wurde zudem von unten ein loses Bauteil der beschädigten Lärmschutzwand gesichert. 

Die Gefahrgut-Einheiten der Feuerwehren Wächtersbach und Schlüchtern schlossen das Leck. Bergungs-Fachleute rückten mit schwerem Gerät und Kränen an. Am Abend konnte die Bergung beginnen. Dazu wurde der umgekippte Sattelschlepper wieder aufgerichtet. Die Feuerwehr begleitete die Bergungsarbeiten mit Einsatzkräften in Chemieschutzanzügen an den gefährlichen Stellen. Nach mehr als 10 Stunden Einsatzzeit konnte die Feuerwehr kurz nach Mitternacht den Einsatz beenden.

Einsatzleiter war der Stv. Stadtbrandinspektor Frank Widmayr, dann für die Bergungsarbeiten Kreisbrandmeister Klaus Henke und für die Schlussphase der 2. Stv. Stadtbrandinspektor Frank Seidl. Abschnittsleiter Gefahrgut war Christian Gärtner (Schlüchtern), Abschnittsleiter Absicherung war Andreas Wenzel (Salmünster) und Abschnittsleiter "Unter der Brücke" Kay Hagenbach (Kerbersdorf). An der Einsatzustelle waren auch der Stv. Kreisbrandinspekor Christian Hinrichs und Kreisbrandmeister Markus Felber und Volker Achtert.

Die Feuerwehr Salmünster rückte mit dem Tanklöschfahrzeug (TLF 16/25), dem Löschgruppenfahrzeug (LF 10/6), dem Rüstwagen (RW 1), einem Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) mit Verkehrssicherungsanhänger (VSA), die Feuerwehr Bad Soden mit dem Löschgruppenfahrzeug (LF 20/16), dem Gerätewagen-Logistik (GW-L) und der Drehleiter (DLK 23/12) sowie dem Einsatzleitwagen (ELW 1) der Gesamtstadt zur Einsatzstelle aus. Die Feuerwehr Ahl war mit dem Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser (TSF-W) und dem Mannschaftstransportwagen (MTW) und die Feuerwehr Kerbersdorf war ebenso mit dem Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser (TSF-W) im Einsatz.

Die Feuerwehr Wächtersbach rückte mit dem Gerätewagen-Gefahrgut (GW-G), dem ABC-Erkundungswagen und dem Hilfeleistungstanklöschfahrzeug (HTLF) an. Weitere CSA-Atemschutzgeräteträger wurden aus der Feuerwehr Schlüchtern nachgefordert, die mit dem Loschgruppenfahrzeug (LF 16/12), dem Gerätewagen-Gefahrgut (GW-G) und dem Einsatzleitwagen (ELW 1) anrückten. Aus Gelnhausen war der Einsatzleitwagen (ELW 2) des Main-Kinzig-Kreises vor Ort. 

An der Einsatzstelle waren weiterhin drei Rettungswagen (RTW), ein Organisationsleiter Rettungsdienst (OLRD), ein Leitender Notarzt (LNA) und sowie die örtliche Einsatzstaffel (öESt) - die DLRG Bad Soden-Salmünster. Außerdem kam ein Vertreter der Unteren Wasserbehörde (UWB) des Main-Kinzig-Kreises zur Einsatzstelle und das Hessische Umweltministerium wurde informiert. Der Deutsche Wetterdienst hatte den möglichen Ausbreitungsbereich berechnet. Die Autobahnmeisterei sicherte ab und sorgte für die Umleitung des Verkehrs. Vor Ort war auch die Autobahnpolizei im Einsatz.

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) mit Einheiten aus Bad Orb und und Gründau-Lieblos stellten den Abschnitt Rettungsdienst und Versorgung. Dazu spendierte die Eisdiele Ciao Ciao aus Schlüchtern den Einsatzkräften sogar eine Runde Eis. Mehr als 75 Einsatzkräfte waren im Einsatz.

Beim Feierabendverkehr des Freitagnachmittags kam es zu einem langen Rückstau auf der A66, da die Fahrbahn Richtung Fulda bis in die Nacht voll gesperrt war und die Fahrtrichtung Frankfurt zeitweise voll bzw. meist einseitig befahrbar. 

Die Zusammenarbeit mit allen Einheiten hat hervorragend geklappt. Die Feuerwehr Bad Soden-Salmünster bedankt sich herzlich für den Einsatz aller.  

 

Pressespiegel:

Offenbach: Unfall mit Gefahrstoff-Lkw auf der A66 bei Bad Soden-Salmünster - Osthessen|News (osthessen-news.de)

Main-Kinzig-Kreis: Lkw mit Gefahrgut verunfallt - A66 voll gesperrt (fuldaerzeitung.de)

 

Fotos: Frank Widmayr u.a. (Feuerwehr Bad Soden-Salmünster, herzlichen Dank)

Die Fotos (auch von weiteren Einsatzkräften Christian Hummel, Justin Viliani, André Siemon, Tobias Oestreich, Michael Schanz etc., vielen lieben Dank) werden peu á peu ergänzt.

Bitte beachten Sie auch die Berichterstattung in den Medien.

 

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