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Fachbereich Atemschutz 2020 001

 

Der Stadtbrandinspektor hat 2008 den Fachbereich Atemschutz für die Feuerwehr Bad Soden-Salmünster eingerichtet.

Atemschutz_001Der Einsatz unter Atemschutz bedeutet für die Einsatzkräfte nicht nur körperlich eine große Anstrengung. Atemschutzgeräte-Träger/innen werden an der vordersten Linie im Einsatz, d.h. im direkten Gefahrenbereich eingesetzt. Insofern ist hier die körperliche Fitness wie auch der Ausbildungsstand hoch zu bewerten. Die körperliche Tauglichkeit ist mit einem regelmäßigen ärztlichen Gutachten (G26.3-Untersuchung) nachzuweisen, dazu kommt die zwingende Teilnahme an einer jährlichen Unterweisung, mindestens einer Übung oder einem Einsatz unter Pressluftatmern im Jahr und jährlich ein erfolgreicher Streckendurchlauf auf der Atemschutzstrecke (Hanau oder Langenselbold), einer Hindernisstrecke, die verraucht und verdunkelt truppweise durchkrochen werden muss, inkl. Menschenrettung und anschließendem Steigen von Treppen als Belastungstest.

Trotz dieser hohen Anforderungen sind Atemschutzgeräte-Träger die Einsatzkräfte, die besonders benötigt werden. Denn kein Innenangriff, keine Menschenrettung bei einem brennenden Haus ohne den Einsatz von Atemschutzgeräte-Trägern.

 

 

Fachbereichsleiter AtemschutzFW_-_Andreas_Salomon

Andreas Salomon

Brandmeister, Kreisausbilder Atemschutz

Feuerwehr Bad Soden

Kontakt: andreas.salomon (at) feuerwehr-bss.de

Oder: atemschutz (at) feuerwehr-bss.de

Vorherige FBL Atemschutz: keine

Team:

Johannes Amberg (Kreisausbilder Atemschutz)

Aufgabe:

Koordinieren des Atemschutzes für die Gesamtstadt, jährliche Atemschutz-Einweisung für alle Atemschutzgeräte-Träger/innen der Gesamtstadt, Entwickeln gemeinsamer Standards beim Einsatz nach Feuerwehr-Dienstvorschrift 7 (FwDV 7) – Atemschutzeinsatz, Planen und Durchführen von Atemschutzübungen / Innenangriffen und Unterstützen bei G-ABC-Einsätzen und -Übungen unter CSA. Unterstützen und Beraten der Wehrführer bezüglich der Atemschutz-Geräteträger und Atemschutzgeräte.

Koordinieren der Wartung der Atemschutz-Geräte, der Befüllung der Flaschen und der Einsatzbereitschaft und Sicherheit der Geräte.

Erstellt: 30.10.2010

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