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Von morgens bis abends waren alle Feuerwehren der Stadt Bad Soden-Salmünster und weitere Einheiten am Freitag, 29. Januar 2021 im Einsatz.
Hier ein kleiner Pressespiegel der Hochwasserlage an diesem Tag:
Am Samstag, 30. Januar 2021 gibt es in Bad Soden wie auch in anderen betroffenen Orten ein gemeinsames Bild: Das große Aufräumen nach dem großen Hochwasser vom 29. Januar 2021. Bei zurückgehendem Pegel werden die Schäden begutachtet, die Sandsäcke und Hochwasserschutzbarrieren erneuert und befestigt, Sperrholz etc. vor den Brücken entfernt und gemeinsam angepackt.
Mit 279 cm erreichte der Pegel in Bad Soden den dritthöchsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen (komplette Liste siehe unten) in den 1960ern. Der Pegel war damit 1 cm über den Stand vom 24. Dezember 1967 (278 cm) und lediglich 3 cm unterhalb der Marke vom 23. Januar 1995 (282 cm). Der bisherige Höchststand wurde am 2. Januar 2003 mit 307 cm erreicht.
Mehr Infos zu Hochwasser an der Salz.
Am Freitag, 29. Januar 2021 gab es durch Tauwetter und länger anhaltendem Regen im Main-Kinzig-Kreis eine größere Hochwasserlage. Davon war auch das Stadtgebiet von Bad Soden-Salmünster mit dem Rückstau der hochwasserführenden Kinzig und Überflutungen von der Salz besonders betroffen. Der Pegel der Salz in Bad Soden stieg dabei auf 279 cm (Scheitelpunkt um 13:30 Uhr, Meldestufe III bei 260 cm) an. Insbesondere die salznahen Bereiche Bad Sodens in der Innenstadt und dem Hohmühlenweg etc. waren überflutet.
Neue Fotos (s. unten)
Die Feuerwehren aus Bad Soden-Salmünster mit der Technischen Einsatzleitung (TEL) waren am Freitag, 29. Januar 2021 im Hochwassereinsatz. Der Pegel der Salz in Bad Soden hatte um 11:30 Uhr die Meldestufe III (260 cm) überschritten. Der Pegel erreichte einen Scheitel von 279 cm. Bereiche von Bad Soden (Altstadt/In der Sood, Hohmühle etc.) wurden überflutet. Mehrere Straßen (z.B. Bad Soden, An der Rolandquelle) und Parkplätze (Festplätze Salmünster und Bad Soden) mussten gesperrt werden.
Sandsäcke wurden geordnet über den blauen Platz ausgegeben. Nachschub an Sandsäcken wurden stundenlang mit Nachdruck gefüllt und jeweils sofort zur Ausgabe geliefert. Wir baten die Bevölkerung, Ruhe zu bewahren.
Der Deutsche Wetterdienst warnt ab Donnerstag, 28. Januar 2021, 9 Uhr in der Warnstufe 2 (Orange, Warnung vor markantem Wetter) bis vorerst Samstag, 30. Januar 2021, 18 Uhr vor Tauwetter: "Bei positiven Temperaturen tritt ein starkes Abtauen der Schneedecke ein. Die Abflussmengen erreichen zwischen 50 l/qm und 70 l/qm. Außerdem kommt es zu Dauerregen.
Bitte beachten Sie die Wetterwarnungen, wir behalten derweil den Pegelstand der Salz in Bad Soden im Blick.
Pegel Salz Bad Soden (Quelle: www.hlug.de)
31.01.2021 | 21:00 Uhr | 061 cm | Ende der Aufzeichnungen
31.01.2021 | 18:00 Uhr | 064 cm |
31.01.2021 | 12:00 Uhr | 065 cm | - 1 cm/h
31.01.2021 | 06:00 Uhr | 071 cm | - 1,5 cm/h
Über das Gefahrenabwehrzentrum des Main-Kinzig-Kreises erreichte uns die Information, dass die Hessische Landesfeuerwehrschule (HLFS) aufgrund der aktuellen Infektionszahlen (Corona) auch weiterhin für den regulären Schulbetrieb geschlossen bleibt.
Wenn es diesen nicht schon gäbe, müsste man die Eichgrabenstraße jetzt größtenteils in "Roter Weg" umbenennen. So sah die Straße nach getaner Gefahrenabwehr-Arbeit mit Ölbindemittel und Besen der Feuerwehr am Dienstagabend, 26. Januar 2021 aus. Um 17:15 Uhr wurde die Feuerwehr Salmünster zu einem Hilfeleistungseinsatz alarmiert. Auf der Eichgrabenstraße, der Hauptversorgungsstraße, die im Ring von und zur Spessartstraße (L 3178) das Wohngebiet in Hausen erschließt wurde eine Ölspur entdeckt.
Die Feuerwehr Bad Soden-Salmünster wurde am Dienstag, 26. Januar 2021 um 13:34 Uhr zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einer Einrichtung alarmiert. Ein Rettungswagen (2-83-1) und mehrere Einsatzfahrzeuge der Feuerwehren Bad Soden, Salmünster, Huttengrund und Ahl fuhren zur Einsatzstelle ins Kurgebiet von Bad Soden.
Oft hört man, dass die Feuerwehr zu einem Brandmeldealarm ausgerückt sind und es "wieder mal" nur ein Fehlalarm war. Auch wenn tatsächlich die Mehrzahl der Brandmeldeeinsätzen sogenannte "Fehlalarme" sind, so sind sie in mehrfacher Hinsicht nicht umsonst. Brandmeldeanlagen, ebenso wie Rauchmelder, dienen dazu, Gefahren schnell zu erfassen und per Alarm zu warnen. Wenn sie auslösen, kann eine echte Gefahr vorliegen, eine vermeintliche Gefahr oder ein technischer Defekt oder ärgerlicherweise eine mutwillige Auslösung ohne Grund. Wir haben hier mal ein paar Erklärungen auf die meisten Fragen und "Anmerkungen", die wir bei Einsätzen oder sonst so zu hören bekommen, zusammengefasst:
Archivfoto BMA
Die Feuerwehr Salmünster wurde am Montagabend, 25. Januar 2021 um 23:01 Uhr zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einem Industriebetrieb in Salmünster alarmiert. Bei den vergangenen BMA-Einsätzen in diesem Objekt konnte früh Entwarnung gegeben werden, da die Brandmeldeanlage lediglich beim Rauch eines Temperofen ausgelöst hatte und nach der Kontrolle des Bereichs keine Gefahr festgestellt werden konnte.
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