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Der Deutsche Wetterdienst warnt am Mittwoch, 22. Juni 2016 vor Hitze. Nach etwa vier Wochen mit ständigen Starkregenattacken, wird auch jetzt wieder das Wetter extrem. Bereits am Mittwoch soll es plötzlich gefühlte Temperaturen bis 35 Grad Celsius geben, am Donnerstag, 23. Juni 2016 wird gar von einer extremen Wärmebelastung von mehr als 38 Grad Celsius. Insbesondere ältere und kranke Menschen sollten sich der Hitze anpassen, d.h. anstrengende Tätigkeiten und Aufenthalte draußen meiden, Kopfbedeckungen tragen und viel trinken (kein Alkohol). Wir haben oben in den Bürger-Infos Tipps zum Umgang mit Hitze zusammengestellt!
Bei extremen Temperaturen steigt auch das Risiko von Hitzegewittern.
Am Mittwochmorgen, 22. Juni 2016 hat sich auf der Landstraße L3178 zwischen Mernes und Salmünster ein schwerer Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person ereignet. Die Feuerwehren Salmünster, Mernes und Marjoß (Steinau) sowie Rettungsdienst und Notarzt wurden um 5.47 Uhr alarmiert. Ein Pkw war auf nasser Fahrbahn von der Straße abgekommen und im Wald frontal in einen Baum geprallt. Der junge Mann konnte nur noch Tod aus dem Fahrzeug geborgen werden. Zur Betreuung der Betroffenen wurde noch die Notfallseelsorge alarmiert.
Das Gelnhäuser Tageblatt hat in ihrer Ausgabe vom Dienstag, 21. Juni 2016 einen interessanten Artikel über die Pflicht zur Freistellung vom Arbeitgeber für Feuerwehreinsätze und die Schwierigkeiten in der Arbeitspraxis. Geregelt ist dies in § 11 (2) und (8) HBKG (Hessisches Brandschutz- und Katastrophenschutzgesetz). Hier die Vorschau zum Artikel:
In einem Fitness- und Gesundheitsstudio in Salmünster kam es am Montagnachmittag, 20. Juni 2016 zu einem Brand. Die Feuerwehr Salmünster wurde um 15.55 Uhr zu dem Brandeinsatz alarmiert und war kurze Zeit später mit dem Tanklöschfahrzeug (TLF 16/25) vor Ort. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war der betroffene Bereich stark verraucht. Bei der Erkundung im 1. Obergeschoss stellte sich heraus, dass ein Föhn in der Umkleide Feuer gefangen hatte. Mitarbeiter hatten den Brand bereits in der Entstehung löschen können und richtigerweise zeitgleich die Feuerwehr alarmiert. Bei den Löscharbeiten wurde eine Mitarbeiterin vermutlich durch den Brandrauch in Mitleidenschaft gezogen, so dass die Feuerwehr noch einen Rettungswagen nachalarmierte. Die Mitarbeiterin wurde vom Rettungsdienst zur weiteren Kontrolle ins Krankenhaus transportiert. Die Feuerwehr übernahm die Belüftungsmaßnahmen, um die Räume vom Brandrauch zu befreien. Außerdem kontrollierte sie die Wand und den Deckenbereich auf versteckte Glutnester.
Beim Benutzen einer Notausgangstür wurde am Sonntagnachmittag, 19. Juni 2016 im SpessartForum in Bad Soden ein Brandmeldealarm ausgelöst. Das rief nicht nur den Haustechniker der städtischen Kur- und Freizeit GmbH auf den Plan, sondern auch die Feuerwehr Bad Soden, die um 16.15 Uhr alarmiert wurde. Die Feuerwehr war schnell vor Ort und konnte den Sachverhalt aufklären und feststellen, dass keine Gefahr bestand. Der Einsatz unter Leitung des 2. Stellvertretenden Stadtbrandinspektors Frank Widmayr konnte nach wenigen Minuten beendet werden.
Bei der Stadtmeisterschaft der Stadt Steinau a.d.Str. mit offenem Pokalwettbewerb am Sonntag, 19. Juni 2016 in Ulmbach hielt das Wetter bis fast zum Ende der Übungen. Das ist ja die letzten Wochen aufgrund der fast täglichen Starkregenfälle nicht selbstverständlich. Unter insgesamt 16 Gruppen und Staffeln belegten die Gruppe (1.398 P.) und die Staffel (1.392 P.) der Jugendfeuerwehr Huttengrund jeweils einen sehr guten zweiten Platz. Der Staffel der Jugendfeuerwehr Katholisch-Willenroth (1.379 P.) gelang ein hervorrangender dritter Platz. Herzlichen Glückwunsch.
Aus Bad Soden-Salmünster waren auch zwei Wertungsrichter am offenen Pokalwettbewerb beteiligt.
Die Feuerwehr kommt auch bei Notfällen in, auf und an Gewässern zum Einsatz. Zwar sind meist die DLRG und die Wasserrettung des DRK, auch das THW mit Booten und ausgebildeten Rettungskräften, beispielsweise Tauchern ausgestattet, im Main-Kinzig-Kreis ist die Feuerwehr Maintal beispielsweise ebenfalls mit einer Wasserrettungs-Einheit versehen. Am Freitag, 17. und Samstag, 18. Juni 2016 fand nun ein Seminar der Feuerwehr Main-Kinzig in Maintal statt, an dem auch drei Feuerwehr-Einsatzkräfte aus Bad Soden-Salmünster teilnahmen.
Fotos: Matthias Hummel (FF Ahl); Dankeschön.
In einer Fleißarbeit von morgens bis abends haben Einsatzkräfte der Feuerwehr Ahl am Samstag, 18. Juni 2016 den groben Aufbau des Anbaus am Feuerwehrhaus fertiggestellt. Nachdem am Montagabend, 13. Juni mit dem Streichen der Bretter zur Seitenverkleidung begonnen werden konnte und fast jeden Abend daran gearbeitet wurde, konnten am Samstag die Seitenwänden zurechtgeschnitten und montiert werden. Nach der Montage erfolgte gleich der zweite Holzschutzanstrich.
Fast jeden Abend sind Aktive der Feuerwehr Ahl zurzeit wieder am Feuerwehrhaus zu Gange. Ende Mai / Anfang Juni 2016 wurden noch die Hölzer für die Baukonstruktion des Anbaus mehrfach gestrichen. Danach erfolgte eine Woche lang der Aufbau der Holzkonstruktion und des Daches durch einen Dachdecker-Meisterbetrieb. Am 13. Juni 2016 kamen die Bretter für die Seitenverkleidung des Geräte-Anbaus. Seitdem sind die Feuerwehrleute wieder täglich jeden Abend am Streichen. Ziel ist, dass der erste Anstrich am Freitag komplett abgeschlossen werden kann und die Seitenwände eingebaut werden. Ein erneuter Anstrick steht anschließend an.
In ausgeklügelten Bock- und Wendesystemen mit teilweise mehrlagiger Trockenstation klappte auch das Streichen der Bretter wieder reibungslos. Für einen Überblick und den Helfereinsatz sorgten Pascal Weber und Christian Hummel.
Bei den vielen, fast täglichen Unwettermeldungen des Deutschen Wetterdienstes in den letzten über drei Wochen verpuffen Meldungen selbst schon fast in der Wahrnehmung der Feuerwehr. Dennoch geben wir die Meldung pflichtgemäß weiter und machen darauf aufmerksam, dass Unwetter sich lokal niederschlagen. Bisher hatte - bis auf zwischenzeitlichen Starkregen (besonders letzten Sonntag beim "Gießen" (oder Überschütten) der Jugendfeuerwehr) - Bad Soden-Salmünster wenig getroffen, wir kamen zumindest ohne Feuerwehreinsätze über die Runde. Das zwischenzeitlich ausgerufene Ende dieser ungewöhnlich lange anhaltenden Unwetterphase vor einer Woche ist irgendwie noch nicht eingetreten. Wetter ist und bleibt ein großes Stück weit unberechenbar, trotz aller Wissenschaft und Gewissenhaftigkeit.
Genug des Vorgeschwafels: Der Deutsche Wetterdienst (und KATWARN) warnt am Dienstag, 14. Juni 2016 in der Warnstufe ROT (Warnstufe 3 von 4) vor schwerem Gewitter mit heftigem Starkregen und Hagel von 17 bis vorerst 19 Uhr. Dabei sind Niederschlagsmengen um 40 Liter/qm pro Stunde sowie Sturmböen um 75 km/h (Bft 9) und Hagel mit cm Durchmesser möglich.
Pressespiegel MKK mit Archiv-Bildern der FF BSS:
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