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April, April: Bei der Feuerwehr Ahl wird kein spezieller Rettungswagen stationiert
Zwar nimmt die Wolfspopulation in der Region tatsächlich zu und es wurde bei Bad Soden-Salmünster auch eine überfahrene Wölfin gefunden. Auch wird wohl an entsprechenden Wildtierkonzepten auf Landesebene gearbeitet.
Aber ein üblicher Rettungswagen mit einer Zusatzausstattung für Wolfs- und andere Wildtier-Notfälle ist in Ahl nicht stationiert worden.
Es ist immer ein zwiespältiges Gefühl für Feuerwehr-Einsatzkräfte, wenn es vermeintlich "ruhig" ist. Einerseits ein Grund zur Freude, dass gerade nichts Schlimmes passiert und niemand zu Schaden kommt. Andererseits könnte das auch die besagte "Ruhe vor dem Sturm" sein, d.h. die Ruhe vor einem ernsthaften Einsatz. Der April 2015 war jedenfalls der einsatzärmste Monat der Feuerwehr in Bad Soden-Salmünster. Lediglich drei Mal musste die Feuerwehr in dem Monat ausrücken:
Presse-Mitteilung / Bürger-Information vom 01.04.2015
Eine Neuerung gibt es seit dem 01.04.2015 in Ahl. Im Feuerwehrhaus Ahl ist ab sofort ein zusätzlicher Rettungswagen (RTW) stationiert. Damit wurde das Kontingent der rettungsdienstlichen und
medizinischen Notfallversorgung in Bad Soden-Salmünster weiter ausgebaut. Der Ahler Rettungswagen sei aber mit einem speziellen Zusatzmodul „Wolf“ ausgestattet.
Bereits im Vorfeld hatten sich über 15 Interessierte gemeldet. Die Resonanz beim ersten Infotreffen am Dienstag, 31. März 2015 war überwältigend. 30 Feuerwehr-Einsatzkräfte aus den Feuerwehren Ahl, Bad Soden, Huttengrund, Kerbersdorf, Mernes und Salmünster informierten sich am Abend über die geplante Voraushelfer-Gruppe der Feuerwehr Bad Soden-Salmünster, darunter auch Wehrführungen und Stadtbrandinspektor Oliver Lüdde.
Am Dienstagmorgen, 31. März 2015 fand - wie bereits am Vortag mit einer Gruppe, eine Brandschutzerziehung mit Gruppen des Kindergartens St. Maria im Feuerwehrhaus in Salmünster statt.
Nach dem morgendlichen Einsatz der Feuerwehr Alsberg (Baum auf Straße), hat das Sturmtief Niklas erneut gewütet. Die Feuerwehr Huttengrund wurde daher am Dienstag, 31. März 2015 um 12.45 Uhr zu einer kleinen Hilfeleistung in Eckardroth und die Feuerwehren Bad Soden und Ahl um 13.02 Uhr zu einem kleinen Verkehrshindernis in Bad Soden alarmiert.
Foto von der Einsatzstelle Bad Soden
Die Feuerwehr Alsberg wurde am Dienstag, 31. März 2015 um 8.34 Uhr zu einem Unwettereinsatz alarmiert. Auf der Landstraße L3179 zwischen Alsberg und Merneser Heiligen lag ein Baum. Zurzeit ist es stürmisch, es gibt eine entsprechende Wetterwarnung. Neben der Feuerwehr Alsberg waren nach Alarmplan auch die Feuerwehr Salmünster und Steinau-Seidenroth alarmiert.
Foto: Jens Bannert (Feuerwehr Bad Soden-Salmünster)
Schon in der Nacht und am frühen Dienstagmorgen (31. März 2015) war das Wetter "ungemütlich". Teils heftige Regenschauer und Sturmböen machen es nicht zu einem Tag, an dem man gerne rausgeht.
Der Deutsche Wetterdienst hat für Dienstag und Mittwoch noch Warnungen vor markantem Wetter (Warnstufe orange) bis hin zur Unwetterwarnung (Warnstufe rot) herausgegeben. Bitte seien sie entsprechend vorsichtig, da Gegenstände umherfliegen können oder Äste oder Bäume im Weg auf die Wege stürzen können. Der allgemeine Text für Hessen lautet: Verbreitet Sturmböen, in Schauern schwere Sturmböen. In Hochlagen und in Gewittern orkanartige Böen möglich (Unwetter). Im Westen Dauerregen.
Für den Main-Kinzig-Kreis wird amtlich vor schweren Sturmböen gewarnt bis zu einer Stärke von 8 bis 9 Bft (70 bis 85 km/h), teilweise mit zunehmenden Schauern um 90 bis 100 km/h (10 Bft). Nicht ausgeschlossen seien sogar orkanartige Böen bis etwa 110 km/h (11 Bft).
Die Warnung gilt vorerst bis Dientag, 31.03.2015, 20:00 Uhr.
Am Montag, 30. März 2015 war eine Gruppe der Kindertagesstätte St. Maria bei der Salmünsterer Feuerwehr zu Gast. Dort gab es im Rahmen der Brandschutzerziehung jede Menge interessanter Dinge im Feuerwehrhaus zu entdecken und über den Brandschutz zu lernen. Mit Feuerwehrmann Robert Ohnesorge, assistiert durch Bianca Korn von der Jugendfeuerwehr, verbrachten die Kinder mit leuchtenden Augen eine interessante und lehrreiche Zeit im Feuerwehrhaus. Zum Abschluss gab es für jeden sogar noch eine Urkunde.
Der Deutsche Wetterdienst warnt aktuell für den frühen Montagabend, 30. März 2015 in der Warnstufe orange (Warnung vor markantem Wetter) vor starkem Gewitter und Sturmböen von 65 km/h bis zu 85 km/h (8 bis 9 Bft). Vor allem in der Nacht können die Sturmböen zunehmen.
Auch in den nächsten Tagen muss mit starken Sturmböen gerechnet werden, zeitweise mit starkem Regen und Gewitter. Bitte seien Sie aufmerksam, vorsichtig und verfolgen die aktuelle Wetterlage.
DWD zur Wetter- und Gefahrenlage:
"Am Dienstag nahezu überall Sturmböen, im Norden, Osten, in der Mitte und in Alpennähe auch schwere Sturmböen um 100 km/h wahrscheinlich, in Verbindung mit kurzen Gewittern auch orkanartige Böen möglich. Auf Berggipfeln Böen bis Orkanstärke möglich.
Am Mittwoch verbreitet stürmische, in freien Lagen Sturmböen bis Bft 9 wahrscheinlich. In Verbindung mit kurzen Gewittern im Norden, Osten sowie in der Mitte und im Bergland schwere Sturmböen um 100 km/h möglich. Auf höheren Berggipfeln weiterhin orkanartige Böen wahrscheinlich."
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