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Am Sonntagabend, 9. Juni 2013 um 19 Uhr wurden die Einheiten des Main-Kinzig-Kreises "dringend" zum Einsatz gerufen. Im 40 Kilometer entfernten Einsatzort galt es eine Deichsicherung mit Sandsäcken durchzuführen. "So eine lange Alarmfahrt hatte ich auch noch nicht", berichtet GF Denis Hartwig aus Bad Soden-Salmünster.
Die Freiwillige Feuerwehr Salmünster sicherte am Sonntagmorgen, 9. Juni 2013 die Prozession zum Blutsonntag ab.
Die Katastrophenschutzeinheiten des Main-Kinzig-Kreises werden in und um die Stadt Mühlberg/Elbe eingesetzt. Mühlberg liegt direkt an der Elbe, die Stadt ist auf brandenburgischer Seite, auf der anderen Elbeseite liegt das Land Sachsen. www.muehlberg-elbe.de
Heute, Sonntag, 9. Juni 2013 nutzte der 2. Löschzug MKK die Gelegenheit zu einer Erkundungs- und Orientierungsfahrt des Einsatzgebietes bei Tageslicht. Auf dem Foto ist der komplette Zug 2 des Main-Kinzig-Kreises zu sehen (ohne das Wechselladerfahrzeug). An der vierten Position das LF 10/6 aus Salmünster.
Fotos und Anmerkungen: Denis Hartwig (FF Mernes)
Nach der ersten Nacht und dem ersten Sichern eines Hochwasserdeiches in Mühlberg, kann Gruppenführer Denis Hartwig am Sonntag, 9. Juni 2013 auch etwas über die Rahmenbedingungen berichten:
Untergebracht sind die Einheiten des Main-Kinzig-Kreises im 420 Einwohner kleinen Dorf Beyern, ein Stadtteil von Falkenberg/Elster. Beyern selbst ist aufgrund seiner Lage nicht hochwassergefährdet. Die Einsatzgebiete sind aber nicht weit entfernt:
Mühlberg, das am Freitag bereits durch die Medien ging, da es komplett evakuiert werden musste, liegt hier nur 30 Kilometer entfernt. Das ist mit dem Zug (nicht mit der Bahn) etwa eine Stunde entfernt.
Die 18 teilnehmenden Mannschaften der Jugendfeuerwehren des Unterverbandes Schlüchtern haben einige Wochen trainiert. Am Sonntag, 9. Juni 2013 stand nun der Wettbewerb im Unterverband an. Ausrichter war die Feuerwehr Herolz anlässlich ihres 80-jährigen Jubiläums und 45 Jahre Jugendfeuerwehr.
Nach den Durchläufen am Morgen musste der Wettbewerb aufgrund von Starkregen und Gewitter am Vormittag zunächst unterbrochen und schließlich um 12:30 Uhr ganz abgesagt werden. Die Mannschaften aus Bad Soden-Salmünster waren bis dahin noch nicht gestartet. Im Einvernehmen mit dem Schlüchterner Stadtbrandinspektor Helmut Zinkand konnte Unterverbandsjugendfeuerwehrwart Oliver Zimmermann den Unterverbandswettbewerb auf kommende Woche (16. Juni 2013) legen.
Der erste Einsatzort am Samstag, 8. Juni 2013 konnte für die Katastrophenschützer aus dem Main-Kinzig-Kreis nach sechs Stunden beendet werden.
In den letzten Tagen gab es bereits öfter Warnungen vor Gewitter und Starkregen. Bisher hatten wir in Bad Soden-Salmünster Glück gehabt, wie auch gestern. Aktuell hat der Deutsche Wetterdienst wieder eine Warnung (Stufe orange) für den Main-Kinzig-Kreis für Sonntagmittag, 9. Juni 2013 herausgegeben.
Die Ruhezeit nach der langen Fahrt nach Beyern währte nur wenige Stunden.
Um etwa 15 Uhr am Samstagnachmittag (8. Juni 2013) sind die Katastrophenschutz-Einheiten des Main-Kinzig-Kreises mit unseren Kräften aus Bad Soden-Salmünster gut im Zielort Beyern (Stadt Falkenberg/Elster) im südlichen Brandenburg angekommen.
Trotzdem die fünfzig Fahrzeuge aus dem Main-Kinzig-Kreis nach eigenen Angaben gut voran kommen, dauert eine Fahrt im Zug über mehr als 400 Kilometer Strecke doch eine geraume Zeit. Um 4:45 Uhr starteten die Kreiseinheiten in Wächtersbach.
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