Die Feuerwehr Ahl ging am Samstag, 12. September 2026 mal wieder auf ihren Vereinsausflug. Bereits morgens nach 7:30 Uhr startete der Reisebus an der Feuerwehr Ahl mit etwa 33 Personen Richtung Thüringen und anschließend zurück in die Rhön.
Die Teilnehmer/innen wollten etwas "Meer" sehen bzw. "Meeresbewohner". Aber bis zum nächsten Meer sind es Luftlinie etwa 400 - 420 Kilometer in den Norden (Nordsee/Ostsee) (ca. 500 km Fahrstrecke), 650 Kilometer in den Süden zum Mittelmeer (ca. 900 km Fahrstrecke) in Italien oder gar 820 Kilometer (ca. 1.120 km Fahrstrecke) zum Atlantik in Frankreich. Das ist für einen Tagesausflug doch etwas zu weit.
Aber der Vorstand des Ahler Feuerwehrvereins hatte die Lösung: Ziel des ganztägigen Feuerwehr-Ausflugs war der Erlebnispark Meeresaquarium in Zella-Mehlis bei Suhl. Unterwegs gab es wieder das Traditionelle Feuerwehrfrühstück mit Weck, Worscht, Käse, Gurke und Ei (aus Ahl) am Reisebus. Auch hier wurde kein schnöder Parkplatz ausgesucht, sondern der Stopp fand nach gut einer Stunde Fahrt an der idyllischen Hochmoorlandschaft "Schwarzes Moor" statt. Ratzfatz wurden hier die Bänke, Kaffee, Kühlgetränke und das Picknick ausgeladen auf aufgetischt und schon ging es unprätentiös per Selbstbedienung am Festzelttisch-Buffet los.
Im Meeresaquarium (Meeresaquarium – Willkommen) hatten die Reiseteilnehmer/innen dann individuelle Zeit - in Kleingrüppchen oder alleine konnte man sich so viel Zeit nehmen, wie man brauchte. Highlights waren sicher die beiden großen Haibecken (250.000 Liter und 1 Mio. Liter Wasser), in dem Ammen-, Sandtiger- und Bullenhaie zu sehen waren und die Krokodile inkl. Fütterung.
Natürlich kann man bzgl. Haltungsbedingungen und grundsätzlich Bedenken zu Zoos und Aquarien haben. Davon aber abgesehen, war die Unterwasserwelt mit der Vielfalt an Fischen, Korallen, Seeanemonen, Reptilien und den Haien sehr beeindruckend und können dadurch auch ein Bewusstsein schaffen, unsere Umwelt und natürlichen Ressourcen zu schützen und zu bewahren. Die Meeresbewohner sind sozusagen Botschafter für den Schutz der Meere und der Natur, für Artenvielfalt und die Sensibilität.
Am Nachmittag wurde voller Eindrücke - und ggf. nach einer Pause im Restaurant des Meeresaquariums - der Rückweg angetreten. Der führte aber erstmal zum Abendessen zur Enzianhütte nach Hilders in der Rhön. Davor musste aber erstmal der Anstieg bewältigt werden. Oben angekommen, kam zunächst die "Ernüchtigung" für die Organisatoren, denn die Reservierung war verbaselt. Doch dann bekamen alle Platz und das Essen kam schnell und war lecker. Es spielte sogar eine Blasmusik zwischen den Gästen auf. Und als Highlight konnten alle nicht nur die schöne weitläufige Aussicht in der Rhön genießen, sondern auch den Sonnenuntergang und die kleine Wanderung auf Rhöner Wegen.
Gegen 20 Uhr endete die Reise wieder am Feuerwehrhaus Ahl.
Fotos: Matthias Hummel, Heribert Seidl u.a. (Feuerwehr Bad Soden-Salmünster, herzlichen Dank)
Vorbereitungen ab 6 Uhr: Brötchen holen, Kaffee kochen, alles zusammenstellen ...




Reiseleiter Matthias Hummel mit Busfahrerin Rahma von Schreiber Reisen
Rast am Schwarzen Moor in der Rhön, Feuerwehrfrühstück
























Weg zur Enzianhütte
Fotos Matthias Hummel:




Fotos Heribert Seidl:

















